Galerie Subal, 2018

Während auf der Nordhalbkugel die Zeit der längsten Nächte angebrochen ist, wendet sich Johann Berger in einer Serie neuer Arbeiten dem Thema Licht zu. Sein Grundmaterial sind LED-Paneele, die er mit Motiven seiner „Wortkörper“ bedruckt. 

An sakrale Glasfenster erinnernd, sind in diesen Werken aktuelle Technologien mit Begriffen aus den Ursprüngen der europäischen Geistesgeschichte verbunden. 

Der aktuellen Serie liegt der altgriechische Begriff γίγνομαι (gignomai, „werden“, „entstehen“) zugrunde. 

Die Präsentation in der Galerie Subal aktualisiert nun diese archaischen Bezüge: Die Wintersonnenwende war in den antiken Mysterien mit dem Gedanken an ein künftiges „Werden“ hoffnungsvoll verbunden. Und mit der Wahl zeitgenössischer Techniken und Materialien verleiht Johann Berger ausgewählten Aspekten antiker Weltwahrnehmung eine kontemporäre Erscheinungsform.

Impressionen

Titel: „γίγνομαι“ (Triptychon)

Entstehungsjahr: 2018
Druckverfahren: Flachbett LED-UV-Inkjet
Material: Osram LED-Paneele, jeweils 29,5 cm x 119,5 cm x 3,5 cm

© Johann Berger

Titel: „γίγνομαι“ (Das Paar)

Entstehungsjahr: 2018
Druckverfahren: Flachbett LED-UV-Inkjet
Material: Osram LED-Paneele, jeweils 29,5 cm x 119,5 cm x 3,5 cm

© Johann Berger

Johann Berger

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